Verfasst von: irenejonda | 10. Dezember 2010

PISA Studie auch in Dubai

Auch Dubai beteiligte sich an der PISA Studie (=Programme for International Student Assessment) und belegte den 42. Platz, was so gar nicht zufriedenstellend für die Bildungsverantwortlichen des Emirats sein will. Die schwache Leistung der staatlichen Schulen Dubais ist ein Vorbote und ein Indikator für vergleichbar schlechte Ergebnisse an allen staatlichen Schulen in den anderen Emiraten, warnten Bildungsexperten gestern. Die SchülerInnen aus Dubai besetzten den 42 Platz im Lesen, unter 65 teilnehmenden Nationen. Dabei schnitten die staatlichen Schulen noch wesentlich schlechter ab, als Schulen mit einem internationalen curriculum (z.B. International Baccalaureate, britisch, indisch oder amerikanisch).

Bildungsverantwortliche sagen, es sei zu früh über Reformen oder Curriculum Änderungen nachzudenken. Es sei das erste Mal, dass Dubai ihr System international vergleicht und es ist wichtig zunächst herauszufinden, wo überhaupt Verbesserung nötig ist. Für nächstes Jahr wird auch die Teilnahme der staatlichen Schulen in Abu Dhabi und in den Nördlichen Emiraten erwartet.

Andreas Schleicher, der Vorsitzende von PISA sagt, dass es beängstigend ist, dass ein Drittel aller Dubaier StudentInnen nicht einmal die minimalen Standards im Lesen erreicht hat. Dubai sollte ambitionierte und rigorose Standards für alle SchülerInnen setzen. Die besten AbsolventInnen sollten für den Lehrerberuf gewonnen werden und die besten LehrerInnen wiederum sollten in die schwierigsten Klassen gesteckt werden…

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