Verfasst von: irenejonda | 18. Juli 2010

Es ist Sommer….

…. die Temperaturen klettern zielsicher nach oben, heute sind es 46 Grad in Abu Dhabi und Al Ain, in Dubai sind es „nur“ 45 Grad. Wer ein kühleres Plätzchen Erde weiß und dort seine Wurzeln hat, flieht den Sommer über vor der Hitze. Für die emiratischen Kinder und Jugendlichen, die den Sommer hier verbringen, werden vielfältige Aktivitäten veranstaltet.  Neben „Big shows“ wie Zirkus-Vorführungen, „Fantasy on ice“ oder Tanzveranstaltungen gibt es auch Mitmach-Angebote wie z.B. Building Blocks of Learning oder Junior Driving School; immer öfter haben die Aktivitäten mit Bildung zu tun. Etabliert haben sich mittlerweile auch sogenannte Sommerschulen; sie nutzen ihre besonderen Angebote unter anderem, um talentierte SchülerInnen zu entdecken. Dieses Jahr waren allein im Emirat Abu Dhabi 74 Zentren für Sommeraktivitäten offen und „versorgten“ 29000 SchülerInnen. Die Aktivitäten, die von ADEC (Abu Dhabi Education Council) organisiert werden helfen dabei, die Fähigkeiten der Kinder und Jugendlichen zu fördern. So z.B. in den Bereichen Englisch, IT, Sport und Kunst. Es ist nicht nur eine gute Möglichkeit die lange Sommerpause (staatliche Schulen schließen für fast 3 Monate) zu überbrücken, sondern auch eine Gelegenheit, talentierte SchülerInnen zu entdecken. Die Kinder selbst sind begierig an den Kursen teilzunehmen, denn sie sammeln neue Erfahrungen, sind unabhängig und können die lange Sommerzeit nutzen um Spaß zu haben und dabei noch etwas zu lernen.

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Responses

  1. Liebe Irene

    Ich unterbreche meine Arbeit zu M4, um rasch ganz herzliche Grüsse nach Al Ain zu schicken. Im Hintergrund läuft gerade ein wunderschönes Duett und der Sommer zeigt sich heute mit einer leichten Brise und einer für mich angenehmen Temperatur von 16 Grad.

    Interessant, die Idee von Sommerschulen. Hier fällt mir spontan Ballauf ein, der in seiner Aufzählung zahlreicher Funktionen von Schule auch von einer «aufbewahrenden» Funktion berichtet. Eigentlich merkwürdig, dass nicht die öffentliche Schule die Rahmenbedingungen ändert, wenn es dieses Bedürfnis nach Überbrückung von drei langen Monaten gibt …

    Grüss dich ganz lieb

    Katharina

  2. Hallo Katharina,

    doch, doch, die öffentliche Schule verändert schon die Rahmenbedingungen. Allein der Sommer bleibt unangetastet. Schon letztes Jahr wurde beschlossen, dass die Klassen 10, 11 und 12 an vier Tagen pro Woche 2 Stunden mehr Unterricht erhalten, am letzten Tag vor dem Wochenende soll dann nur eine Stunde zusätzlich unterrichtet werden. Für die primary and secondary school kommen 10 zusätzliche Unterrichtstage hinzu, damit kommt man auf insgesamt 165 Unterrichtstage pro Schuljahr: http://www.arabianbusiness.com/560338-abu-dhabi-highs-increase-school-day-for-pupils

    Beste Grüße – Irene

    P.S.: Wie viele Tage habt Ihr in der Schweiz? An Internationalen Schulen sind es meist 180 Unterrichtstage.

  3. Hallo Irene

    Bei 38 Schulwochen und 5-Tagewochen komme ich auf 190 Schultage. An der 3./4. Primarklasse sind es ohne Freifächer gegenwärtig 27 Wochenlektionen, im nächsten Schuljahr kommen mit Französisch ab dem 3. Schuljahr noch 2 Lektionen wöchentlich dazu.

    Liebe Grüsse

    Katharina

  4. Hallo Katharina,

    da sieht man mal den Unterschied. 165 Tage an staatlichen Schulen in UAE (die Unterrichtsstunden pro Woche muss ich noch herausfinden) gegenüber 190 Tagen an staatlichen (Primar-) Schulen in der Schweiz.

    Das sind rund 25 Tage mehr in der Schweiz, also ein ganzer Monat! Was man da alles lernen kann…

    Schönen Sonntag – Irene


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